21. Dezember 2011
Steirischer Forstbereich verabschiedet "Waldwirtschafts-Charta"
Darin Ziele und Maßnahmen für die Zukunft festgehalten
Graz, 20. Dezember 2011 (aiz.info). - Anlässlich einer Abschlussenquete der Steiermark zum Jahr der Wälder wurde einhellig festgestellt, dass Holz im Bau-, Papier- und Energiesektor ein unverzichtbarer Werkstoff ist. Mit seiner Bedeutung für den Klimaschutz und seine Wirkung auf den Lebensraum ist er zudem wesentliche Grundlage für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung im Land. Als Wirtschaftsfaktor sei er ferner elementarer Teil der Forst-Holz-Wertschöpfungskette und als Zukunftsvorsorge nicht mehr wegzudenken, betonte Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Hans Resch. Ebenso wurde auf die vielfältigen globalen Leistungen des Waldes und die internationalen waldpolitischen Prozesse eingegangen. Dabei wurde Landesrat Johann Seitinger eine "Waldwirtschafts-Charta Steiermark" mit den wichtigsten Maßnahmen für die Zukunft übergeben, die als notwendig erachtet werden, "um Herausforderungen wie Klimawandel, Boden- und Wasserschutz zu bewältigen und die Erbringung von CO2-Speicherung, Ökosystem- und Biodiversitätsleistungen zu gewährleisten".
Die sieben Themenfelder der Charta orientieren sich unter anderem an den Europäischen Nachhaltigkeitskriterien, die im "Helsinkiprozesses" 1993 von den EU-Forstministern verabschiedet wurden. Die "Waldwirtschafts-Charta Steiermark", die vom Forstausschuss der LK initiiert wurde, ist das Ergebnis eines umfassenden Dialogprozesses von Waldbesitzern, Forstleuten und Organisationen, die mit der Waldbewirtschaftung in der "Grünen Mark" betraut sind. "Die Charta hat das Ziel, die große Bedeutung der Waldwirtschaft für die Steiermark darzustellen und das Bewusstsein und Verständnis innerhalb der Bevölkerung und der politischen Entscheidungsträger für eine nachhaltige, verantwortungsvolle Familienforstwirtschaft zu verankern und zu stärken", erklärte Resch.
Die heimische Forstwirtschaft - 40.000 Waldbesitzer, Bauern und Forstwirte - bekennt sich zu einer nachhaltigen, ökologischen, multifunktionalen Waldbewirtschaftung, um dessen Wirkung und Leistungen langfristig sicherzustellen. Die Steiermark ist mit 1.006.000 ha (61,34% der Landesfläche) das waldreichste Bundesland Österreichs. Jährlich werden zwischen fünf und sechs Millionen Festmeter Holz geerntet und nach den Regeln der freien Marktwirtschaft für eine stoffliche und energetische Weiterverwendung bereitgestellt. Es wird mehr Holz als je zuvor genutzt, die Waldfläche und der Holzvorrat nehmen laufend zu. Als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige sichert die Forst- und Holzwirtschaft in der Grünen Mark 55.000 Arbeitsplätze und erzielt einen jährlichen Produktionswert von EUR 4,5 bis 5 Mrd.
Das entspricht 16% der gesamten Steirischen Wirtschaftsleistung.
Zusätzlich resultieren aus der multifunktionalen Waldwirtschaft bedeutende Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsleistungen für die Gesellschaft. Von dem Ergebnis einer gepflegten und abwechslungsreichen Kulturlandschaft profitieren weitere Wirtschaftszweige und die gesamte Bevölkerung.
Die sieben Themenfelder der Charta orientieren sich unter anderem an den Europäischen Nachhaltigkeitskriterien, die im "Helsinkiprozesses" 1993 von den EU-Forstministern verabschiedet wurden. Die "Waldwirtschafts-Charta Steiermark", die vom Forstausschuss der LK initiiert wurde, ist das Ergebnis eines umfassenden Dialogprozesses von Waldbesitzern, Forstleuten und Organisationen, die mit der Waldbewirtschaftung in der "Grünen Mark" betraut sind. "Die Charta hat das Ziel, die große Bedeutung der Waldwirtschaft für die Steiermark darzustellen und das Bewusstsein und Verständnis innerhalb der Bevölkerung und der politischen Entscheidungsträger für eine nachhaltige, verantwortungsvolle Familienforstwirtschaft zu verankern und zu stärken", erklärte Resch.
Die heimische Forstwirtschaft - 40.000 Waldbesitzer, Bauern und Forstwirte - bekennt sich zu einer nachhaltigen, ökologischen, multifunktionalen Waldbewirtschaftung, um dessen Wirkung und Leistungen langfristig sicherzustellen. Die Steiermark ist mit 1.006.000 ha (61,34% der Landesfläche) das waldreichste Bundesland Österreichs. Jährlich werden zwischen fünf und sechs Millionen Festmeter Holz geerntet und nach den Regeln der freien Marktwirtschaft für eine stoffliche und energetische Weiterverwendung bereitgestellt. Es wird mehr Holz als je zuvor genutzt, die Waldfläche und der Holzvorrat nehmen laufend zu. Als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige sichert die Forst- und Holzwirtschaft in der Grünen Mark 55.000 Arbeitsplätze und erzielt einen jährlichen Produktionswert von EUR 4,5 bis 5 Mrd.
Das entspricht 16% der gesamten Steirischen Wirtschaftsleistung.
Zusätzlich resultieren aus der multifunktionalen Waldwirtschaft bedeutende Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsleistungen für die Gesellschaft. Von dem Ergebnis einer gepflegten und abwechslungsreichen Kulturlandschaft profitieren weitere Wirtschaftszweige und die gesamte Bevölkerung.


