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22. Dezember 2011

Gütesiegel der ARGE NÖ Christbaumbauern garantiert heimische Qualität

VKI-Untersuchung zeigt: Fünf von 17 Weihnachtsbäumen falsch deklariert

Wien/St. Pölten, 21. Dezember 2011 (aiz.info). - In wenigen Tagen werden wieder 2,45 Mio. Christbäume in Österreichs Wohnzimmern erstrahlen. Wer beim Kauf nicht auf die Herkunftsschleife der heimischen Christbaumbauern geachtet hat, könnte dabei falschen Angaben auf den Leim gegangen sein, wie eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI: www.konsument.at ) in Kooperation mit der ARGE NÖ Christbaumproduzenten zeigt. Dafür unterzog der VKI 17 bei Standlern gekaufte Christbäume, von denen
16 als österreichische Ware deklariert waren, einem Stabil-Isotopentest. Dabei stellte sich heraus, dass von den 16 vermeintlich heimischen Bäumen fünf aus Dänemark stammen. "Das ist als Irreführung von Konsumenten zu werten", so VKI-Geschäftsführer Franz Floss. Die Bäume der ARGE NÖ Christbaumproduzenten waren "sauber", die chemisch-physikalische Analyse wies ihre Herkunft als österreichisch aus. Das Kontrollsystem der ARGE NÖ Christbaumproduzenten basiert auf gegenseitiger Überprüfung. Missbrauch der Herkunftsschleife wird mit Geldstrafen bis zu EUR 10.000,- geahndet, informiert Karl Schuster, Geschäftsführer der ARGE.

Forderung: Herkunftsdeklaration für Christbäume

Mit der Stabil-Isotopenuntersuchung hat die ARGE NÖ Christbaumproduzenten ein Tool in der Hand, Herkunfts-Irreführungen und -Betrug bei Christbäumen aufzudecken.
Um Fällen wie den nun aufgedeckten entgegenzutreten, sollen die Kontrollen künftig verstärkt und laut ARGE-Obmann Franz Raith unter Umständen "auch rechtliche Schritte gegen Betrüger" gesetzt werden. Von der Politik fordern die österreichischen Christbaumbauern, dass Weihnachtsbäume ebenso wie andere Produkte einer Herkunftsdeklaration unterzogen werden.